Wir - das Appenzeller Kammerorchester







Nach einigen Jahren Geigenunterricht und „Kantiorchester“ in Trogen wollte ich weiterhin meine erworbenen Fähigkeiten im Geigenspielen anwenden. Das Appenzeller Kammerorchester bot sich dabei als ideale Möglichkeit. Das Musizieren in der Gesellschaft und die gemeinsamen Aufführungen gefallen mir besonders.





Für mich als Informatiker ist das Orchester ein willkommener Ausgleich.





Ich empfinde es als Geschenk, dass das Orchester jedem von uns einen Barockbogen zur Verfügung stellt. So können wir lernend eintauchen in die barocke Spielweise, was mir sehr gefällt.



Seit 1978 spiele ich, abgesehen von längeren Unterbrüchen, im Orchester mit. Das Orchesterspiel bedeutet mir in den letzten Jahren zunehmend mehr, und ich möchte mitspielen, solange es geht. Ich meine viel gelernt zu haben, vor allem in musikalischer Hinsicht, und freue mich über die immer wieder neuen Herausforderungen.
Ausserdem sind die Freundschaften mit Mitspielern bereichernd weit über das wöchentliche Zusammenspiel hinaus.




Das Musizieren in Gemeinschaft macht mir Freude, und das Entwickeln von Projekten und Konzerten ist spannend. Teil vom Ganzen zu sein ist ein gutes Gefühl.





Unsere Konzertmeisterin lässt jede Probe zu einer Geigenstunde werden, die mich weiterführt, ermutigt und mir Spass macht.







Die Orchesterproben sind für mich seit vielen Jahren eine kostbare Insel im Alltag. Erfrischend, entspannend, anregend. Ich möchte sie auf keinen Fall missen.





Natürlich sind die Konzerte sozusagen die Krönung! Aber das sorgfältige Lernen und das wohltuende Musizieren in den Proben sowie die respektvolle und heitere Gemeinschaft sind das Wesentliche.

In einem Orchester können wir alle mitspielen, als Solist wäre dies nicht möglich. In einem Orchester mit Jürg als Dirigenten zu musizieren, ist ein Geschenk!





Probeabend mit meinem Orchester:
19.30 Hinfahrt mit müden Gliedern oder schweren Gedanken
22.15 Heimweg aufgestellt, erfüllt und zufrieden



Ich bin schon über 40 Jahre in diesem Orchester, weil...
- Musik die schönste Nebensache der Welt ist,
- wir immer wieder wunderschöne Werke einstudieren und aufführen dürfen,
- man einfach sich selber sein kann,
- selber musizieren schöner ist als nur zuhören,
- ich mich einfach wohl fühle im Orchester.





Es bereichert mich, im Kammerorchester den Wohlklang der Musik gemeinsam zu erarbeiten und mich darin zu baden.



Nicht selten darf ich jenen Ton spielen, der dem Schlussakkord erst zu seinem Glanz verhilft.